Spielervermarktung vertraglich vorbereiten
Ordnen Sie vor einer Kampagne, einem Sponsoring oder einer Medienproduktion die wichtigsten Rechte, Pflichten und Unterlagen.
Checkliste für Bildrechte, Sponsoring, Mediennutzung, Vergütung und Freigaben in der Spielervermarktung.
Diese Checkliste hilft Ihnen, Vermarktungsleistungen eines Spielers oder einer Spielerin konkret zu beschreiben. Halten Sie fest, wer welches Material auf welchen Kanälen, in welchem Gebiet und für welche Dauer nutzen darf. So lassen sich offene Punkte vor der Unterschrift gezielt klären.
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01 Bild und Name
Beschreiben Sie die konkrete Darstellung und den erlaubten Verwendungszweck.
02 Medien und Kanäle
Ordnen Sie jedem Material die vorgesehenen Veröffentlichungsorte zu.
03 Gebiet und Dauer
Eine Nutzung sollte räumlich und zeitlich überprüfbar bleiben.
04 Lizenz und Einwilligung
Prüfen Sie, welche Rechte eingeräumt werden und welche Zustimmung tatsächlich vorliegt.
05 Exklusivität
Exklusivität kann andere Verträge, persönliche Kooperationen und spätere Angebote begrenzen.
06 Sponsor und Vereinsrechte
Stimmen Sie die Vermarktung mit den Rechten von Verein, Verband und bestehenden Partnern ab.
07 Freigaben
Planen Sie den Ablauf, bevor Material veröffentlicht oder eine Kampagne gestartet wird.
08 Vergütung
Die Vergütung sollte an klar beschriebene Leistungen und Zeitpunkte anknüpfen.
09 Löschung und Beendigung
Klären Sie, was nach Ablauf, Kündigung oder einer berechtigten Beendigung mit dem Material geschieht.
10 Dokumente
Legen Sie die Unterlagen so ab, dass der vereinbarte Umfang später nachvollziehbar bleibt.
Rechtlicher Rahmen
Eine Vermarktungsvereinbarung sollte Bild, Name, Stimme und sonstige persönliche Leistungen so konkret beschreiben, dass Umfang und Grenzen der Nutzung nachvollziehbar sind. Für die Veröffentlichung von Bildnissen kann § 78 UrhG relevant sein. Bei personenbezogenen Aufnahmen, Kontaktdaten oder Nutzungsprofilen sind außerdem die Vorgaben der DSGVO zu berücksichtigen. Werbliche Aussagen und Sponsorendarstellungen müssen zudem mit dem Lauterkeitsrecht und den Regeln des Vereins oder Verbands zusammenpassen.
Die Liste ist eine allgemeine Orientierung. Sie ist keine Rechte- oder Wirksamkeitsgarantie und ersetzt keine Prüfung des konkreten Vertrags, der Kampagne oder der anwendbaren Verbandsregeln.
Passende Einstiege
Zur Einordnung können Sie auch die Themenübersicht und die verfügbaren Rechner des Fachportals öffnen.
Weiterführende Rechtsquellen
Die folgenden amtlichen Texte zeigen die rechtlichen Anknüpfungspunkte. Ob und wie sie im Einzelfall greifen, hängt vom Inhalt und vom tatsächlichen Ablauf der Vermarktung ab.
Weiterführende Rechtsquellen
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